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Facebook-Datenmissbrauch nur die Spitze des Eisbergs

Facebook-Datenmissbrauch nur die Spitze des Eisbergs
| Kevin Ells

Facebook-Datenmissbrauch nur die Spitze des Eisbergs: Warum das ganze Internet ein Datenschutzskandal ist

  • Die drei wichtigsten Gründe, warum Persönlichkeitsprofile im Internet nie sicher sind
  • Heimliche Profilbildung Gang und Gäbe, auch ohne Preisgabe persönlicher Daten

Der aktuelle Facebook-Datenschutzskandal zeigt wieder einmal: Wir alle hinterlassen im Internet persönliche Spuren, die in Händen profitorientierter Unternehmen nichts zu suchen haben. Doch nicht nur Facebook- Nutzer sollten mit dem Internet vorsichtiger umgehen, die intimen Geheimnisse aller Surfer sind in Gefahr.

Aktueller Fall nur die Spitze des Eisbergs

Facebook steht vor der schwersten Krise seiner Geschichte. Dem Unternehmen Cambridge Analytica soll es gelungen sein, persönliche Informationen von 50 Millionen Facebook-Nutzern zu sammeln, in Persönlichkeitsprofile zu packen, diese auszuwerten und mit den gewonnenen Erkenntnissen massiven Einfluss auf die USWahlen genommen zu haben. Der Fall zeigt wieder einmal deutlich – das Internet speichert alles über uns: Die Suche nach Krankheiten, die Höhe von Krediten, konsumierte Sexvideos und noch viel mehr. Das Unwissen über diese Tatsache ist allerdings noch immer weit verbreitet. Ebenso unbekannt sind die Gefahren, die Abseits derartiger Datenschutzskandale lauern. Der Missbrauch von Persönlichkeitsprofilen ist vor allem aus drei Gründen Gang und Gäbe.

Grund 1: Datengier der Unternehmen

Nutzerprofildaten sind und bleiben das Öl im Internetbusiness. Längst hat sich eine Industrie etabliert, die daraus ein Milliardengeschäft generiert: Zwischenhändler sammeln Profildaten, schnüren sie zu großen Paketen und verkaufen sie weiter. Das alles ist vollkommen legal und geschieht seit Jahren.  

Grund 2: Daten in Unternehmerhand unsicher

Egal ob Yahoo, BMW oder Mitfahrzentrale: Nachrichten über gehackte Konten und gestohlene Datensätze gehören inzwischen zu den Nachrichten wie Bombenanschläge in Nahost – nichts Ungewöhnliches. Und auch hier schleicht sich oft das Gefühl ein, dass man persönlich nicht betroffen sei. Ein Trugschluss. Einige Beispiele: 2014 erbeuteten russische Hacker unfassbare 1,2 Milliarden Einwahl-Kombinationen für Internet-Profile. 2016 entpuppte sich „Web of Trust“ (WOT), mit 140 Millionen Nutzern eine der beliebtesten Browser-Erweiterungen, als fiese Datenschleuder und verkaufte gesammelte Informationen über die Surfgewohnheiten seiner Nutzer an Drittfirmen. Und 2017 standen die Persönlichkeitsprofile von 220 Millionen Wählern, die jetzt Facebook zum Verhängnis werden, zum Verkauf im dubiosen Darknet. Kurzum: Persönlichkeitsprofile sind in Händen von Unternehmen einfach fehl am Platz. Die Erfahrung lehrt uns, dass gesammelte Daten fast immer früher oder später missbraucht werden. Die Gründe sind stets die Gleichen: menschliches Versagen, Profitgier und schwache Sicherheitsvorkehrungen.

Grund 3: Geschnüffelt wird überall

Egal ob PC, Tablet, Handy oder Smart-TV: Wer im Internet surft, wird von Datensammlern (englisch „Tracker“) permanent überwacht. Diese Mini-Spione verstecken sich in unsichtbaren Bildern oder als klitzekleine Elemente im Hintergrund.

Hunderte dieser digitalen Schnüffler liefern inzwischen fleißig Infos an Marktforscher, Scoring-Unternehmen und Datenhändler. Im Lauf der Zeit entstehen so detaillierte, persönliche Benutzerprofile. Diese können Informationen zu Hobbys, Krankheiten, politischen Meinungen, Finanzen, Ängsten und sogar sexuellen Vorlieben enthalten.

Besonders leichtes Spiel haben die Datensammler, wenn Nutzer sich anhand von Online-Konten (Google, Facebook, Microsoft) registrieren und dann sozusagen mit Ausweis an die Stirn getackert durchs Internet surfen. Da die Datensammler aber zum Beispiel ebenfalls registrieren, welcher Browser zum Einsatz kommt, welche Zusatzprogramme installiert sind und welche Bildschirmauflösung eingestellt ist, lassen sich die gesammelten Daten auch Nutzern ohne Konto in der Regel persönlich zuordnen.

Social Plug-ins wie Facebooks „Gefällt-Mir“-Button gehören dabei zu den schlimmsten Varianten. Selbst, wenn die Schaltflächen nicht angeklickt werden, übertragen sie fleißig Daten, die stets dem Facebook-Konto des Nutzers zugeführt werden. Zum Beispiel eine Liste sämtlicher besuchter Internetseiten samt Zeitangabe und Verweildauer. Facebook weiß so genau, welche Seiten mit Social Plug-in seine Nutzer besucht haben. Aber auch von Surfern, die kein Facebook-Konto haben, lassen sich auf diese Weise detaillierte Profile erstellen: Für welche Produkte interessiert sich ein Nutzer? Hat er finanzielle Probleme oder gar Hämorrhoiden?

Rundumschutz durch smarte Box

Nur eines ist sicher: Nichts ist sicher. Das Internet aus diesem Grund aber generell zu meiden, ist keine Lösung. Die gute Nachricht: Schützen ist ganz einfach. „Nicht nur Computer-Cracks sind in der Lage, den omnipräsenten Datensammlern Paroli zu bieten“, weiß Datenschützer Christian Bennefeld. Eine effektive und nutzerfreundliche Lösung ist der eBlocker: An den Router angedockt ist die kleine Box in wenigen Minuten einsatzbereit und verhindert fortan automatisch das Abgreifen von persönlichen Datenspuren auf sämtlichen Webseiten. Und das Beste: Der Schutz wirkt ohne Software-Installation auf allen internettauglichen Geräten, egal ob PC, Smartphone, Tablet oder Spielekonsole.

 Über die eBlocker GmbH

Nach zweijähriger Vorbereitung im Stealth Mode ging 2015 die eBlocker GmbH mit Sitz in Hamburg an den Start. Das gleichnamige Produkt eBlocker ist die nutzerfreundliche Lösungfür die Kontrolle über die eigenen Daten auf allen Endgeräten. Das multi-user-fähige Gerät stellt die verloren gegangene Privatsphäre im Internet wieder her, lässt den Nutzer vollkommen anonym surfen und blockiert Daten sammelnde Online-Werbung. Dank einfachem Anschluss an das Heimnetzwerk, automatischer Konfigurierung und Software- Updates ist der eBlocker auch für technisch unerfahrene Nutzer unkompliziert einsetzbar. So schützt er im Handumdrehen private Daten und Surfprofile über alle Endgeräte hinweg: Computer, Tablet, Smart-TV sowie jegliche im Heimnetzwerk angeschlossene Geräte sind effektiv vor Datenspionage geschützt.

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