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Das hilft gegen Internet-Bedrohungen

Das hilft gegen Internet-Bedrohungen
| Kevin Ells

Im digitalen Zeitalter klauen gewiefte Diebe keine Handtaschen mehr oder knacken Autos: Sie haben es auf die Daten und das Geld von Internet-Nutzern abgesehen. Die Zahl der Betroffenen ist ebenso gestiegen wie die Schadenshöhe. Angreifer kennen heute viele Tricks, um an Daten oder Geld zu kommen. Angefangen bei gekaperten PCs, die den Internetverkehr zum Hacker umleiten, über Erpresserviren, die den PC blockieren, bis hin zu Datensammlern, die die Privatsphäre ausspionieren – die Kreativität der Gauner ist erstaunlich. Doch man kann sich wehren. In diesem Artikel gibt’s die besten Tipps.

Das hilft gegen Viren

Anti-Virus Software installieren: Wer seinen PC oder Mac ohne Anti-Virus Schutz nutzt, handelt fahrlässig. Mit einem virenverseuchten PC beispielsweise Online-Banking zu verwenden, spielt Cyber-Kriminellen genau in die Karten. Deshalb gilt als erstes Gebot: Nie ins Internet ohne entsprechende Sicherheitssoftware. Programme, die in Tests immer wieder gut abschneiden: Kaspersky Internet Security, Bitdefender Internet Security und McAfee Internet Security.

Betriebssystem und Programme stets aktualisieren: Internetbetrüger nutzen oft Softwarefehler oder Sicherheitslücken, um an geschützte Daten zu kommen. Regelmäßige Aktualisierungen fürs Betriebssystem und alle eingesetzten Programme gehören zum Pflichtprogramm. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie neue Programme und Aktualisierungen stets nur von den Herstellerseiten laden, damit Sie sich nicht aus versehen Malware installieren.

Browser immer aktuell halten: Mit nahezu jeder Aktualisierung beseitigen die Hersteller Fehler und schließen Sicherheitslücken. Browser-Updates sollten deshalb immer sofort aufgespielt werden, wenn das Programm diese anzeigt. Das ist der beste Schutz vor gefährlichen Internetseiten, den Computer mit Schadprogrammen infizieren wollen. Das müssen Sie wissen:

  • Microsoft Internet Explorer und Edge werden in der Regel automatisch über Microsoft Update aktualisiert.
  • Chrome aktualisiert sich selbstständig bei jedem Start. Um den Browser manuell auf neue Updates zu prüfen, reichten Klicks auf den Menü-Knopf mit den „drei Punkten“ rechts vom Adressfeld, dann auf „Hilfe“ und „Über Google Chrome“.
  • Firefox bringt sich ebenfalls beim Starten automatisch auf den neusten Stand. Zur Überprüfung: Alt-Taste antippen und dann oben im Menü „Hilfe“ auf „Über Firefox“. Hier gibt es Infos über die aktuell installierte Version sowie eine Schaltfläche für das manuelle Online-Update.

Nur wenige Browser Add-Ons / PlugIns verwenden: Manche Browser Add-Ons sind sehr praktisch, können aber auch große Gefahren bergen. Das populäre Adobe Flash PlugIn hat beispielweise immer wieder große Sicherheitslücken, weshalb viele Browser diese Erweiterung nicht mehr mitliefern oder gar unterstützen. Mit Web-of-Trust, einem PlugIn, dass die Vertrauenswürdigkeit der Website anzeigen soll, wurden massenhaft persönliche Nutzerdaten aufgezeichnet, bevor der Skandal veröffentlicht wurde. Viele PlugIns heißt häufig auch ein größeres Sicherheits- oder Datenschutzrisiko. Verzichten Sie daher auf möglichst viele Erweiterungen und laden diese nur aus vertrauenswürdigen Quellen.

Das hilft gegen Phishing

Regel Nummer Eins: Banken, Bezahldienste und andere Unternehmen fragen per E-Mail oder Telefon NIE nach Passwörtern, Anmeldedaten oder anderen persönlichen Daten. Wer diese Regel beherzigt, ist eigentlich schon auf der sicheren Seite. Aber Menschen sind Menschen. Es kann durchaus passieren, dass man einmal nicht richtig bei der Sache ist oder nicht genau hinguckt. Und schon ist es passiert. Folgende Regeln sind wichtig.

  • Misstrauisch sein: Banken, Bezahldienste und andere Unternehmen fragen niemals nach Passwörtern, Anmeldedaten oder anderen persönlichen Daten – weder per E-Mail noch per Telefon.
  • Nicht auf den Link klicken: Wer glaubt, an einer Warnmeldung könnte etwas Wahres dran sein, sollte nicht auf den Link in der E-Mail klicken, sondern sich in einem neuen Browser-Fenster manuell beim Dienst anmelden und selbst nachschauen, ob etwas nicht stimmt.
  • Keine Dateianhänge öffnen: Unter keinen Umständen bedenkenlos Dateianhänge von E-Mails unbekannter Herkunft öffnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um anscheinend ungefährliche Dateien wie Bilder, Dokumente oder sonstige Dateien handelt.
  • Nicht antworten: Niemals auf Phishing oder Spam reagieren: In diesem Fall wissen die Cybergangster, dass die E-Mail-Adresse auch tatsächlich genutzt wird. Dadurch hagelt es noch mehr Spam- und Phishing-Mails.

Das hilft gegen Adware

Regelmäßig installierte Programm überprüfen: Viele Werbeprogramme lassen sich oft einfach mit Bordmitteln vom Computer entfernen. Und zwar so:

  • Windows 7: Über Windows + X die „Systemsteuerung“ öffnen und auf „Programm deinstallieren“ klicken.
  • Windows 10: Über Windows + i die „Einstellungen“ öffnen und auf „Apps“ klicken.

Nun gilt es die Liste der installierten Programme per Klick nach dem Datum zu sortieren, etwa per Klick auf „Installiert am“. Wer nun ganz oben in der Liste unbekannte Neuzugänge entdeckt, sollte diese schnellstmöglich deinstallieren.

Praktischer Adware-Killer Adwcleaner

Eine empfehlenswerte Alternative, vor allem für hartnäckigere Adware, ist die Gratissoftware AdwCleaner (https://toolslib.net). Der Einsatz ist kinderleicht:  Nach dem Start nur die Lizenzbedingungen bestätigen und dann im Hauptfenster die Suche starten. Kurze Zeit später listet ADWCleaner sämtliche  Adware, Toolbars, Browser-Hijacker und andere unerwünschte Programme auf. Anschließend genügt ein Klick auf „Löschen“, und das Tool entfernt sämtliche Störenfriede und startet den Computer neu.

Das hilft gegen Erpresserviren

Regelmäßig Backups erstellen: Merke – wer ein aktuelles Abbild sämtlicher Daten in petto hat, ist nicht erpressbar. Wer also regelmäßig Datensicherungen anfertigt, kann damit im Notfall Windows und alle Dateien komplett wiederherstellen. Wichtig dabei: Die Sicherheitskopien sollten auf externen Festplatten angelegt werden. Diese sollten aber nicht permanent mit dem Computer verbunden sein. Denn einige Viren, insbesondere Verschlüsselungs-Trojaner, können auch alle angeschlossenen Laufwerke durchsuchen und befallen.

Dateianhänge überprüfen: Beim Abrufen von E-Mails ist es tabu, verdächtige Dateianhänge zu öffnen. Das gilt insbesondere dann, wenn es sich um Office-Dateien von einem unbekannten Absender handelt. In diesem Fall sollte die E-Mail sofort im Papierkorb landen.

Das hilft gegen Kryptominer

Werbeblocker: Gegen das hinterhältige Absaugen von Rechenkraft helfen Werbeblocker, wie Sie zum Beispiel der eBlocker bietet. Der Plug & Play-fähige eBlocker benötigt dabei keine Softwareinstallation und ist in wenigen Minuten einsatzbereit. Anschließend bietet es einen Rundumschutz vor Werbeanzeigen aller Art.

Browser-Erweiterungen: Ebenfalls hilfreich sind Browser-PlugIns wie No Coin.

  • Installation im Chrome-Browser, zu finden auf der Internetseite http://bit.ly/2BeUmC8. Klicken Sie hier auf „Hinzufügen“ und „Erweiterung hinzufügen“. Oben rechts im Browser erscheint dann ein neues, oranges Symbol, erkennbar am Spitzhacken-Symbol.
  • Installation im Firefox-Browser, finden auf der Internetseite https://mzl.la/2Dw1RZi. Klicken Sie hier auf „Zu Firefox hinzufügen“, „hinzufügen“ und „OK“.  Oben rechts im Browser erscheint dann ein neues, oranges Symbol, erkennbar am Spitzhacken-Symbol.
  • So nutzen Sie die Erweiterung: Standardmäßig blockt No Coin ab sofort alle auf Internetseiten versteckten Elemente, die Ihren Computer zum Schürfen missbrauchen wollen. Es ist keine weitere Aktion erforderlich.

Das hilft gegen Datenschnüffelei

Datensparsamkeit: Jeder vierte PC-Anwender über 55 Jahren veröffentlicht im Internet private Daten wie seine postalische Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder sogar Informationen zu Krankheiten und Beziehungsstatus. Kriminelle nutzen solche Informationen für eine Vielzahl von Betrügereien wie den Enkeltrick, bei dem sich die Betrüger als Verwandte ausgeben und um Geld bitten. Programme sammeln E-Mail-Adressen zum Versand von Werbe- und Betrugs Mails. Datensammler nutzen die Informationen zum Anlegen von Datenprofilen über Sie. Wichtig: Möglichst wenig private Informationen im Internet preisgeben. Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer haben etwa in öffentlichen Foren nichts verloren.

Internetseiten prüfen: Bereits seit 2003 müssen in Deutschland Internetseiten, auf denen Besucher personenbezogene und sensible Daten eintippen können, den Datenverkehr verschlüsseln. abgesichert sein. Achten Sie also auf das „https“ in der Adresszeile des Browsers (https://www.amazon.de). In modernen Browsern signalisieren Sicherheitssymbole wie Schlösser oder grüne Punkte die sichere Verschlüsselung. Sollte das nicht der Fall sein, auf keinen Fall vertrauliche Informationen wie Zahlungsdaten oder Kennwörter eingeben.

Datensammler-Blocker einsetzen: Anstatt jedes einzelne Gerät aufwendig für sicheres Surfen zu präparieren, erledigt der eBlocker diese Aufgabe im Handumdrehen. Dazu wird die kleine Box lediglich per Kabel am Router angedockt und mit Strom versorgt – fertig. Fortan schützt sie alle Geräte zuverlässig vor jeglichen Schnüffeldiensten. Unabhängige Tests haben die hervorragenden Eigenschaften des eBlockers bestätigt: Er verhindert wirkungsvoll die Erstellung von Nutzerprofilen, blockt verlässlich jegliche Form von Internet-Werbung und verschleiert persönliche Informationen.

Fazit

Immer dann denken: Es kann jeden treffen. Kriminelle entscheiden heute nicht nach Wichtigkeit oder der Höhe des Bankkontos, sondern suchen gezielt nach Opfern, deren PCs Sicherheitslücken aufweisen. Wer denkt, er sei persönlich kein lohnendes Ziel, ist auf dem Holzweg. Cyber-Kriminelle interessieren sich für die Daten und das Geld von jedem. Mit dem richtigen Verhalten und umfassenden Schutz, wie ihn der eBlocker bietet, können Sie aber ganz beruhigt und sicher surfen.

 

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