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Jugendschutz im Internet: So schützen Eltern ihre Kinder vor der dunklen Seite der Macht

Jugendschutz im Internet: So schützen Eltern ihre Kinder vor der dunklen Seite der Macht
| Redaktion

Kinder und Jugendliche sind im Internet besonders gefährdet. Denn es ist nur schwer kontrollierbar, welche Inhalte sie dort abrufen. Zwar gibt es den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) – doch wer seinen Nachwuchs wirklich sicher schützen will, muss darüber hinaus tätig werden. Welche Möglichkeiten wir als Eltern haben, unsere Kinder vor den dunklen Seiten des Internets und nicht altersgerechten Inhalten zu schützen, zeigt dieser Überblick!

Jugendschutz im Internet beinhaltet zwei grundlegende Aspekte: Wie lange darf der Nachwuchs ins Netz, auf welche Seiten soll er zugreifen können? Sexseiten, Glücksspiele, teure Abos – schnell haben sich Kinder auf Onlineangeboten verirrt, die nicht für sie bestimmt und geeignet sind. Internet ohne Aufsicht ist bis zu einem gewissen Alter kein gangbarer Weg. Um einen Internet-Jugendschutz einzurichten, haben Sie folgende Möglichkeiten:

1. Jugendschutz im Internet per Router

Internetrouter wie die verbreitete Fritzbox bieten die Möglichkeit, onlinefähige Geräte im heimischen Netzwerk mit sogenannten Blacklists zu versehen: Die in solche Listen aufgenommenen Internetadressen (URLs) lassen sich von diesen Geräten aus nicht mehr aufrufen. Die Fritzbox-Modelle arbeiten neben selbst angelegten Blacklists mit der Jugendschutzliste der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM-Liste). Die Liste ist mit 2.000 bis 3.000 URLs allerdings sehr übersichtlich – gibt es doch deutlich mehr Webseiten, die für Kinder ungeeignet sind. Zudem wird die genaue Zusammenstellung nicht öffentlich gemacht. Es handelt sich zum großen Teil um deutsche URLs, die von der Freiwilligen Selbstkontrolle (FSK) nicht freigegeben wurden und oft kinder- und jugendgefährdende Inhalte zeigen (Gewaltverherrlichung etc.).

Vorteil des Jugendschutzes per Router ist, dass er für jedes Internet-Gerät im Heimnetz anwendbar ist und keine weitere Softwareinstallation benötigt. Die Blacklist selbst ist erweiterbar, aber nur per Hand: Internetseiten, die Eltern für ihre Kinder zum Sperrgebiet erklären möchten, müssen manuell eingetragen werden. Der Pflegeaufwand ist also hoch. Zudem ist die Einrichtung nicht ohne technische Hürden – nur Nutzer, die einen Internetrouter konfigurieren können, sollten sich daran wagen, den Router mit einem Jugendschutz fürs Internet zu versehen. Und: Das Schutzniveau ist trotz des beträchtlichen Aufwands eher gering. Der Schutz per Router ist in dem Moment ausgehebelt, in dem sich ein Gerät von außen in das heimische Netzwerk einklinkt. Bringt also der Freund des Sohnes sein Tablet mit und geht damit über den nicht geschützten Gastzugang des Routers ins Heim-WLAN, können die Jungs auf dem Tablet jede Seite aufrufen, die ihnen in den Sinn kommt.

2. Jugendschutz im Internet per Software

Eine zweite Möglichkeit zum Jugendschutz im Internet ist spezielle Software. Ein solches Filterprogramm wie „JusProg“, „NetNanny“, „Kindersicherung 2017“ oder die Kindersicherungssoftware der Deutschen Telekom wird auf dem jeweiligen Gerät des Kindes installiert – und beschränkt den Zugriff auch nur für dieses Gerät.

Der Vorteil der Programme ist, dass sie vom Anbieter gepflegte, nach Kategorien wie Sex und Gewalt unterteilte Sperrlisten verwenden, die umfangreicher sind als die BPjM-Liste. Bei Bedarf lassen sich diese Blacklists individuell erweitern.

Allerdings überwiegen auch hier die Nachteile: Viele der Programme wurden nur für ein bestimmtes Betriebssystem wie Windows entwickelt und laufen nicht auf Apple-Geräten (oder umgekehrt). Außerdem funktioniert ein solcher Jugendschutz per Software bei diversen Internet-Devices wie Smart-TVs und Spielekonsolen überhaupt nicht. Und: Die Software synchronisiert sich in der Regel nicht mit anderen Geräten. Die für den PC eingestellten Zeit- oder Zugangsbeschränkungen gelten nicht für Tablets oder Handys. Dazu kann ein hoher finanzieller Aufwand kommen – nämlich Kosten für die Software plus Lizenzkosten für jedes Gerät.

3. Jugendschutz im Internet per OpenDNS

Per OpenDNS lassen sich ganze Internet-Domains sperren und so für neugierige Kinderaugen blockieren.

Domain-Name-Service-Server (DNS-Server) übersetzen Internetadressen in die dahinterstehende IP-Adresse. Der Nutzer gibt im Browser eine Domain oder URL ein, die er besuchen will. Der Browser schickt eine Anfrage an den DNS-Server beim Internetanbieter, und der wiederum antwortet mit einer IP-Adresse. Das Ganze funktioniert also ähnlich wie eine Telefonauskunft fürs Internet.

Um nun per OpenDNS für Jugendschutz zu sorgen, kommen zwei Möglichkeiten in Betracht:

  • Der Router muss neu konfiguriert werden – mit der IP-Adresse des OpenDNS-Servers als zentralem DNS. Das erfordert ein gewisses Maß an technischen Kenntnissen oder einen Router, der von Haus aus OpenDNS unterstützt.
  • Für jedes zu schützende Gerät wird die IP-Adresse des OpenDNS-Servers manuell konfiguriert – ein je nach Betriebssystem des Geräts technisch sehr anspruchsvolles und zudem äußerst zeitraubendes Unterfangen.

Anschließend werden alle ans Heimnetz angeschlossenen Geräte statt zum DNS-Server zum Open-DNS-Server geleitet. OpenDNS sperrt dann bestimmte Domains und zeigt statt gesperrter Internetseiten nur Fehlermeldungen an. Das Prozedere funktioniert allerdings nur, wenn der Router beziehungsweise Internetanbieter dies auch erlaubt.

Weitere Nachteile des Jugendschutzes im Internet per OpenDNS:

  • Werden alle Geräte im Heimnetz per Routerkonfiguration geschützt, sind alle Familienmitglieder betroffen. Das bedeutet eben auch, dass Papa nicht jede von ihm gewünschte Filmseite ansurfen kann.
  • Wird jedes Gerät im Haushalt einzeln konfiguriert, sind neue Geräte nicht geschützt und müssen individuell geschützt werden. Bringt also der Freund des Sohnes sein Tablet mit, lassen sich damit sämtliche Internetseiten aufrufen – auch solche, die vorher mühsam per OpenDNS gesperrt wurden.

Und last but not least ist OpenDNS ein Cloud-Service, bei dem alle Anfragen auflaufen. So kann leicht ein Nutzerprofil über sämtliche vom Haushalt besuchten Domains angelegt werden. Mit dem Schutz der Privatsphäre ist es also nicht weit her!

4. Jugendschutz im Internet über einzelne Geräte, Browser etc.

Diverse Geräte, Internetbrowser und Betriebssysteme besitzen eigene Jugendschutzfunktionen, die allerdings nur für das jeweilige Gerät gelten – ob Smart-TV, Spielekonsole, Windows-Betriebssystem oder Chrome-Browser. Diese Funktionen müssen alle einzeln konfiguriert werden. Eine Synchronisierung findet nicht statt, die Geräte erkennen sich nicht untereinander. Somit lassen sich auch keine geräteübergreifenden Zeitkontingente vergeben. Werden die Schutzfunktionen im Browser aktiviert, gehen alle eingegebenen URLs häufig direkt zum Browserhersteller, der aus den Daten ein Persönlichkeitsprofil des Nutzers erstellen kann.

5. Jugendschutz im Internet per zentralem Gerät

Der praktische eBlocker Family bietet nicht nur Jugendschutzfunktionen, sondern bewahrt auch die Privatsphäre: Mit frei wählbaren, geräteübergreifenden Zeitkontingenten lässt sich exzessives Surfen verhindern – die Kleinen können nicht mal so eben vom Smart-TV zur Spielekonsole wechseln und dort problemlos weitersurfen. Welche Seiten gesperrt werden, entscheiden Eltern anhand von vorgefertigten Kategorien für den deutschen und internationalen Markt, die individuell ergänzt werden können. Tägliche Updates sorgen für die nötige Aktualität.

Der eBlocker ist zudem eine lokale Lösung und kein Cloud-Dienst, es verlassen also keine Daten das Haus. So wird nicht nur der Nachwuchs, sondern die Privatsphäre der ganzen Familie geschützt. Dabei funktioniert der eBlocker Family spielend leicht: Einfach per Plug & Play ans heimische Netz angeschlossen, schützt er schon nach wenigen Klicks sämtliche Geräte und ein paar Minuten die gesamte Familie! Das macht den kleinen Kasten zu aktuell einer der besten und vielseitigsten Lösungen in Sachen sicheres Internet und Jugendschutz.

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