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„Dr. Google“ kennt alle Wehwehchen: Kein Datenschutz von Patientendaten im Internet

„Dr. Google“ kennt alle Wehwehchen: Kein Datenschutz von Patientendaten im Internet
| Redaktion

Das Klischee des technikfremden Seniors, der das Internet verschmäht, ist längst überholt. Laut einer Studie des deutschen Digitalverbandes Bitkom nutzen 40 Prozent aller Menschen über 65 Jahre aktiv das Internet. Beim Surfen im Internet sind Nachrichten, E-Mails und Onlineshopping unter den älteren Nutzern besonders beliebt. Um Datenschutz bei Patientendaten macht sich hier kaum ein Senior Gedanken. Würden so Unternehmen mit ihren Daten umgehen, hätten die jeweiligen Datenschutzbeauftragen viel zu tun.

In der Sprechstunde bei „Dr. Google“ gibt’s keinen Datenschutz für Patientendaten

Auch wenn es um Gesundheitsthemen geht, informieren sie sich gerne online – laut Bitkom-Studie suchen 68 Prozent der Senioren in Suchmaschinen wie Google gezielt nach Krankheiten, Therapien und Medikamenten. Das Bedürfnis, beispielsweise nach einem Arztbesuch mehr über einen Befund zu erfahren, ist groß. Während der Arzt sich an seine Schweigepflicht hält, tippt der Patient seine komplette Patientenakte ins Internet. Doch Vorsicht: Beim Besuch von „Dr. Google“ lauert eine stille Gefahr, von der die meisten nichts ahnen.

Niemand posaunt auf offener Straße seine Gebrechen oder Krankheiten aus. Schließlich geht es niemanden etwas an, ob man an Diabetes, Herzproblemen oder Vergesslichkeit leidet. Aber genau das passiert bei der Suche im Internet. Datenschutz von Patientendaten? Von wegen, eine ausgiebige Krankheitsrecherche vergisst das Internet ebenso wenig wie die Veröffentlichung eines Fotos.

Datenschutz? Patientendaten werden per Online-Tracking gesammelt

Dabei ist Google beileibe nicht das einzige Unternehmen, das scharf auf private Nutzerdaten ist. Inzwischen lauert eine riesige Industrie auf im Web preisgegebene Nutzerinformationen. Diese wertet die Daten aus und verdichtet sie zu detaillierten Persönlichkeitsprofilen. Fachleute bezeichnen diese Vorgehensweise als Online-Tracking.

Für den Nutzer äußert sich diese Spionage zunächst nur in scheinbar harmloser Bannerwerbung, die sich an den zuvor besuchten Webseiten orientiert. Vom regen Treiben hinter den Kulissen bekommt er dagegen nichts mit. Doch da tut sich einiges: Im Hintergrund bespitzeln ihn spezielle Tracking-Techniken, die den Nutzer über sämtliche Internetseiten hinweg regelrecht verfolgen. Datenschutz von Patientendaten? Durch die Analyse des Surfverhaltens eröffnen sich oft pikante Zusammenhänge. Diese erlauben nicht nur Rückschlüsse auf Kaufinteressen, sondern gegebenenfalls auch auf gesundheitliche Probleme oder mangelnde Kreditwürdigkeit.

Das Schockierende: Diese Praktiken sind absolut legal und greifen auf jedem internetfähigen Endgerät – auch wenn die Datenschutzbeauftragten aller Bundesländer hier regelmäßig die Hände über dem Kopf zusammen. Bisher erfolglos: Bereits bei der Einrichtung von Smartphones, Tablets oder Internetkonten erteilt der Nutzer dem Hersteller häufig die Erlaubnis, dass er sämtliche Surfgewohnheiten personenbezogen sammeln darf. Ungewollt gewährt der Nutzer so einen tiefen Einblick in private Interessen, politische Meinungen oder gar sexuelle Vorlieben.

Schützen Sie Ihre Daten, während Sie online sind

Das Verstecken der eigenen IP-Adresse ist für anonymes Surfen notwendig, reicht aber nicht aus. Auch Datensammler, sogenannte Tracker, können uns leicht identifizieren. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihre Privatsphäre und Ihre Daten im Internet geschützt sind, nutzen Sie den eBlocker – die smarte Lösung versteckt die IP-Adresse und blockiert die Erfassung von Datensammlern und Werbung – für alle Geräte in Ihrem Heimnetzwerk.

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