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Was weiß das Internet über mich?

Was weiß das Internet über mich?
| Farena

Fast jeder weiß inzwischen, dass „kleine Spionageprogramme (…) auf fast jeder Internetseite lauern und das Surfverhalten jedes Nutzers“ ausspähen (Stiftung Warentest) Und sie verfolgen den Nutzer auch dann weiter, wenn dieser die Websites schon längst verlassen und vergessen hat.

Deshalb: Jeder, der im Internet surft, hinterlässt Spuren.

Wie viele Spuren das sind, wie aussagekräftig sie sind und wie tief sie in unsere Privatsphäre eindringen – das ist dann doch überraschend und ziemlich beunruhigend. Denn am Ende dient unser Online-Verhalten dazu, dass Datensammler damit unsere Vorlieben, Wünsche, Ängste und Sorgen analysieren und erkennen können.

Das Ergebnis ist ein sogenanntes Persönlichkeitsprofil.

Was geben Sie bei einem Besuch im Internet von sich preis?

Ihre IP-Adresse

Ihre IP-Adresse ist Ihre persönliche, vom Provider zugewiesene Internetanschrift, mit der Sie im Netz erreichbar sind und über die Sie Daten verschicken und empfangen. Die gesamte Internetkommunikation basiert auf IP-Adressen, wobei IP für Internet Protokoll steht – dem Standard zum Datenaustausch.

Anhand der IP-Adresse lässt sich feststellen, in welchem Land, Region oder Bundesland, in welcher Stadt, ja sogar in welchem Stadtteil Sie wohnen.

Internet-Provider / Domain Name Server (DNS)

Egal, ob Sie eine Internetseite vom Smartphones, Tablets, Computern oder IoT-Geräten aufrufen, immer erhält der sogenannte Domain Name Server (DNS) alle aus Ihrem Netzwerk aufgerufenen Domains. So kann der DNS also direkt ein Profil über alle von Ihnen aufgerufenen Domains bilden.

Wissen Sie, wo der DNS-Server steht? Im Inland oder Ausland? Wem gehört er, wer erhält Ihre Daten? Übrigens: Auch bei verschlüsselter Übertragung zum Beispiel per „https://“ muss zuvor immer die IP-Adresse der Domain abgefragt werden. In der Regel betreibt Ihr Internetprovider solche DNS-Server und kennt alle aufgerufenen Domains. Und das geschieht stets unverschlüsselt in den sogenannten Metadaten – auch wenn der eigentliche Inhalt verschlüsselt wird.

Websites & Browser

Beim Besuch einer beliebigen Website erhält diese ebenfalls Ihre IP-Adresse, damit Sie die Antwort des Servers erhalten. Zudem kann der Website-Betreiber erkennen, welche Unterseiten Sie auf der Seite abrufen, da jeder Seitenabruf in einer sogenannten Log-Datei landet. Vergleichbar mit dem Logbuch eines Schiffskapitäns, werden in der Log-Datei alle vom Webserver abgerufenen Daten festgehalten. So zum Beispiel, zu welcher Uhrzeit welche IP-Adresse welche URL aufgerufen hat.

Gleichzeitig übermittelt der Browser eine Browseridentifikation an den Webserver. So kann der Webserver die Inhalte passend für Ihr Gerät und Ihren Browser anzeigen – zum Beispiel in der mobilen Version auf einem kleinen Bildschirm.

Damit legen Sie also offen, welches Gerät mit welchem Browser zu welcher Uhrzeit und von welcher IP-Adresse auf sie zugreift. Der gesamte Besuchsverlauf – alle aufgerufenen Seiten – kann leicht zusammengeführt und ein Persönlichkeitsprofil gebildet werden.

Tracking-Systeme & Adserver

Weltweit nutzen praktisch alle Websites sogenannte Tracking- oder Web-Analytics-Systeme, um das Verhalten der Besucher zu analysieren. Im Durchschnitt verwenden Websites 20 Tracker; aber auch 70 und mehr Tracker auf einer Seite sind keine Ausnahme.

Das Tracking funktioniert so: Der Betreiber eines Internetangebots fügt auf seiner Seite einen Tracking-Code des Datensammlers ein. Mit jedem Seitenaufruf schickt Ihr Browser auch Daten an den Tracker. Dabei setzt der Tracker einen sogenannten Cookie, um Sie bei einem späteren Besuch wiederzuerkennen. Dies funktioniert auch Website übergreifend, sodass der Tracker alle Seitenabrufe von sämtlichen Domains erhält, die Sie aufrufen. So kann der Tracker ein genaues Persönlichkeitsprofil über Ihr Surfverhalten erstellen.

Die meisten Internetseiten wollen Geld verdienen, und dies tun sie in der Regel über Werbung. Wenn die Seite nun Werbung verkauft, bindet sie einen Code von einem Werbeserver ein. Dieser sogenannte Adserver ist eine Art Anzeigenverwaltungssystem, das die Werbung ausliefert und unter anderem misst, wie oft eine Anzeige angesehen und angeklickt wird. Ihr Browser bekommt durch den Code des Adservers die Anweisung, ein Bild zu holen – zum Beispiel ein Banner für Werbung. Der Adserver erhält dabei Ihre IP-Adresse und Informationen über die besuchte Seite – also ebenfalls Informationen, die sich wie beim Tracking zur Profilbildung nutzen lassen.

Google Analytics

Wussten Sie, dass Google Analytics auf mehr als 80 Prozent aller Websites weltweit installiert ist?! Das Analyse-Tool von Google registriert jeden Website-Besuch, egal ob zum Thema Einkaufen, Nachrichten, Politik, Religion oder Sex. Alles wird zu einem einzigen Persönlichkeitsprofil kombiniert.

Und wenn Sie ein Google Konto besitzen, weiß Google auch genau wer Sie sind, wo Sie wohnen und welche Geräte Sie besitzen. Das Perfide: Durch das Setzen des Hakens bei „Datenschutzbestimmungen akzeptieren“ haben Sie zugestimmt, dass Google alle Internetaktivitäten auf Ihre Person bezogen speichert. Wer glaubt im Internet anonym zu surfen, irrt also gewaltig.

Schützen Sie Ihre Privatsphäre!

Wenn Sie sich und Ihre Privatsphäre vor anderen sichern wollen, geht dies einfach und ganz ohne technischen Kenntnisse.
Mit unserer Erfindung des eBlockers schützen Sie nicht nur Ihren Computer, sondern auch noch Laptop, Smartphone, Tablet, Smart-TV und Spiele-Konsole und alle internetfähigen Geräte in Ihrem Haushalt.
Informieren Sie sich gerne auf den nächsten Seiten dazu! Ganz nach dem Motto: „Ihre Privatsphäre gehört Ihnen, nicht dem Internet“.

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