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Mit Hilfe des eBlockers eBlocker die Bildung von Persönlichkeitsprofilen durch systematische Auswertung von Online-Daten eindämmen!

Den Ausgang der bevorstehenden Bundestagswahl entscheiden längst nicht nur Plakate, Veranstaltungen und Fernsehduelle. Wer bei den Wählern punkten will, muss sie persönlich ansprechen und Lösungen für individuelle Probleme anbieten. Die US-Wahl hat gezeigt, dass eine auf Persönlichkeitsprofilen basierende Ansprache eine neue Qualität der Einflussnahme auf Wahlentscheidungen ermöglicht. Wir erklären, ob ähnliche Strategien auch in Deutschland eine Gefahr darstellen und ob man sich dagegen wehren kann.

Wie Nutzer im Internet unbewusst Ihre politische Meinung verraten

Vertraut man einem Artikel der Schweizer Zeitschrift „Das Magazin“, lässt sich der überraschende Wahlsieg Donald Trumps vor allem auf eines zurückführen: der systematischen Auswertung von Online-Daten und einer daraus erstellten, maßgeschneiderten Wähleransprache. „Unser Wahlkampf wird 2017 so modern wie nie zuvor!“ schreiben nun CDU und Junge Union. Und die ehemalige SPD-Generalsekretärin Katarina Barley kündigte an, ihre Partei plane den modernsten Wahlkampf überhaupt. Drohen uns amerikanische Verhältnisse?

Dazu muss man wissen: Der US Internet-Wahlkampf, speziell von Donald Trump, basierte grob auf zwei Strategien: Psychometrie und Targeting.

Psychometrie:

Fans der Serie „Schwarzwaldklinik“ sind eher konservativ, während Anhänger von „The Walking Dead“ sich im Allgemeinen eher Sorgen über Einwanderung machen. Das mag albern klingen, statistisch stimmen solche Verallgemeinerungen aber auffallend oft. Dahinter steckt das sogenannte Psychometrie-Verfahren. Danach wird das Charakterbild eines Menschen anhand fünf verschiedener Faktoren bestimmt:

  • Offenheit
  • Gewissenhaftigkeit
  • Geselligkeit
  • Verträglichkeit
  • Verletzlichkeit

  • Dabei lässt sich die Persönlichkeit durch gezielte Tests, aber auch durch das tägliche Online-Verhalten ableiten. Nicht nur Facebook-Likes, sondern auch Online-Käufe, Besuche von Internetseiten sowie Bewegungs- und Kommunikationsmuster erlauben erstaunliche genaue Rückschlüsse. Laut des Psychometrikers Michal Kosinski kann man aus 68 Datenpunkten einer Person, wie besuchten Websites, Surfzeiten und Kaufgewohnheiten bereits mit 95-prozentiger Treffsicherheit auf deren Hautfarbe schließen. Fast genauso hoch sind die Trefferquoten bei der sexuellen Orientierung (88 Prozent Treffsicherheit) und politischen Gesinnung (85 Prozent Treffsicherheit). Aber auch Intelligenz, Religionszugehörigkeit, Alkohol-, Zigaretten- und Drogenkonsum lassenließen sich genau berechnen.

    Targeting

    Breite Zielgruppen wie Frauen ab 40 oder Bewohner einer bestimmten Kleinstadt zu adressieren, ist mit hohen Streuverlusten verbunden. Erfolg¬versprechender ist es dagegen, auf Basis von Persönlichkeitsprofilen kleine Gruppen zu definieren und diese mittels Targeting ganz gezielt anzusprechen. Auf diese Weise ließe sich dann zum Beispiel nach älteren, konservativen Wechselwählern aus Berlin fahnden, die unzufrieden mit ihrer Lebenssituation sind. Oder nach jungen Umweltschützern in Hamburg. Für die wichtigsten Gruppen werden im nächsten Schritt maßgeschneiderte Wahlbotschaften formuliert, um so gezielt zu manipulieren. Laut „Das Magazin“ (03.12.16) setzte Trump genau auf diese Taktik. Sein Team verschickte zum Beispiel nach dem dritten TV-Duell mit Hillary Clinton 175.000 speziell auf die verschiedenen Zielgruppen zugeschnittene Variationen seiner Argumente, unter anderem auf Facebook. So vermittelte er den Eindruck, als würde er jedem Menschen aus der Seele sprechen, indem er genau das ankündigte, was viele erwarteten.

    (Quelle: F.B.eBlocker)

    Internet-Wahlkampf: auch in Deutschland möglich!

    Lässt sich das Ganze überhaupt auf den deutschen Wahlkampf übertragen? Unser CEO Christian Bennefeld kann sich das gut vorstellen: „Von jedem Internetnutzer stehen heute umfassende Persönlichkeitsprofile zur Verfügung, die sicher auch zur Wahlmanipulation verwendet werden können.“ In Deutschland haben wir zwar auf dem Papier strengere Datenschutzgesetze – die sind aber leider nichts wert.“ Im Klartext geben Nutzer Unternehmen wie Google und Facebook durch die Zustimmung der AGB grünes Licht für eine personenbezogene Totalüberwachung.
    Dadurch entstehen im Laufe der Zeit diese für Politiker so interessanten Profile, die umfassend und lückenlos einzelnen Personen und Personengruppen zugeordnet sind. Im Prinzip ist es für Parteien problemlos möglich, im großen Stil an solche Persönlichkeitsprofile zu gelangen. Dazu müssen sie sich allerdings Zugang zu den Daten verschaffen – und das geht nur über die Datensammler!

    „Die Popularität einzelner Parteien bei der Bundestagswahl wird das vielleicht nicht maßgeblich beeinflussen, aber den einen oder anderen Prozentpunkt – vielleicht den entscheidenden – kann das schon ausmachen“, ist sich Bennefeld sicher.



    Durch Mikro-Targeting und „Filterblasen“ wird die Zielgruppe identifiziert. Sie kann dann dadurch manipuliert werden, indem ihr aus dem schier unbegrenzten Angebot an Nachrichten, Meinungen, Dingen nur das aufgezeigt angezeigt wird, was ihre Zustimmung bekommt und sie zufrieden stellt. Was Kritik oder ihren Widerspruch hervorrufen könnte, wird ausgeblendet. Ihr wird quasi eine vorgefertigte Meinung angeboten, der sie sich nur anzuschließen braucht.

    Haustür statt Facebook

    Tatsächlich setzen die deutschen Parteien aber verstärkt auf das persönliche Gespräch an der Haustür. Hört sich altmodisch an, ist aber gar nicht so weit vom „modernen“ Internet entfernt. Denn die Wahlhelfer wissen in der Regel vorher ganz genau, mit wem sie es zu tun haben. Ob konservativ oder eher links, Single oder Familienvater, Gutverdiener, Arbeitsloser oder Rentner – vor dem Klingeln haben sie die richtigen Themen schon parat. „Nicht nur Internet-Profis haben Möglichkeiten, dieser Profilbildung etwas entgegenzusetzen“, rät unser CEO.

    Eine effektive und nutzerfreundliche Lösung ist unser eBlocker: An den Router angedockt ist das smarte Gerät in wenigen Minuten einsatzbereit und verhindert fortan automatisch das Abgreifen von persönlichen Datenspuren auf sämtlichen Webseiten. Und das Beste: Der Schutz wirkt ohne Software-Installation auf allen internettauglichen Geräten, egal ob PC, Smartphone, Tablet oder Spielekonsole.